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Beziehungen
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nicky20
alter Hase


Anmeldungsdatum: 14.09.2006
Beiträge: 1213

BeitragVerfasst am: Do Apr 16, 2009 1:57 pm    Titel: Beziehungen Antworten mit Zitat

Sehr geehrter Herr Brunhoeber

Ich habe einen Plan. Ich weiss wie es geht, gesund zu werden. Dafür brauche ich aber Unterstützung und Wärme von Kolleginnen... huchla, und ich möchte Sie gerne fragen, wie ich Beziehungen so gestalten kann, dass sie mir gut tun und dass sie gleichzeitig den sehr netten Kolleginnen auch gut tun. Es soll für sie nicht belastend sein, sondern angenehm.

Zum Plan wie eine Genesung logisch wäre:
Also ich hatte in einer Privatklinik vorletzte Woche 1 EINZIGES Gespräch mit einer kognitiven Verhaltenstherapeutin und ich bin immer noch BAFFFFFF! Sie wusste rein gar nichts über mich und hat dann innerhalb einer Stunde so viel über mich herausgefunden wie alle in 4 Jahren Therapie nicht und die Lösung ist soooo klar, der totale AHA-Effekt. Leider wurde ich letzte Woche aus starker Sorge der Therapeuten von der Klinik geschmissen (die Sorgen waren enorm übertrieben).

Was mich abhält, mich adaptiv in die Gegenwart einzulassen:

ArrowIntrusive Todesängste, welche von jedem bisschen in der Gegenwart ausgelöst werden. (Bei Erledigen von Post oder Ängste bzgl. Aussehen) Kommen von der suizidalen Zeit als ich wirklich Angst ums Leben hatte und werden jetzt etwa 100 Mal am Tag ausgelöst... kann mich gefühlsmässig nicht auf Leute um mich einlassen, wenn ich gerade Todesangst habe...

Arrow Intrusiver Schmerz = Ohnmachtsgefühle = trostlose Erinnerungen = gebrochenes Herz.
Die schlimmen Erinnerungen sind gekoppelt mit der ein wenig Wärme gebenden Vorstellung, dass jemand mich ganz fest in den Arm nimmt, und versteht... so ist es weniger schlimm. Kann mich gefühlsmässig auch nicht auf Leute einlassen, wenn ich mich eigentlich krümmen würde vor Schmerz.

ArrowIntrusive Gefühle von Wertlosigkeit, kognitive beschämende Selbstbilder: machen dann gleich Todesangst.


Bezüglich den extrem schmerzhaften Erinnerungen machte ich die Erfahrung in der Privatklinik, dass die schlimmsten Erinnerungen nicht mehr schlimm sind und es nicht mehr so schlimm ist wenn ich mich vor Schmerz krümme und zittere, wenn mich eine soooooo nette Person in den Arm nimmt. Dann ist es einfach nicht mehr schlimm, sondern wunderschön.
Nach der Verhaltenstherapeutin ist es DER richtige Weg, den Schmerz an gute Erfahrungen zu koppeln, sodass man dann sich erinnern kann und es einem dabei innerlich warm bleibt.
Es ist wichtig, dass ich nur so weit in den Schmerz eintauche, wie die Wärme grösser ist. Dann löst sich der Schmerz und es ist ein wunderschönes Erlebnis...
Ich habe ein grosses Netzwerk von schmerzhaften Erfahrungen. Wenn ich ein kleines bisschen davon aktiviere, es fühle, und gleichzeitig noch viel stärkere Wärme erlebe, dann ändern sich die Gefühle, die Erinnerung ist nicht mehr nur mit Schmerz verknüpft, sondern nun auch mit starker Wärme. Das möchte ich machen, bis das ganze Netzwerk warm geworden ist und mir im Herzen warm bleibt bei jeder Erinnerung.

wenn innerliche Wärme nicht genug stark ist, dann brauchts irgendwie äusserliche, mächtige, warme Kontakte dazu... und gleichzeitig, um davon unabhängig zu sein, kann ich auch selbst schmerzhafte Erinnerungen mit diesen sehr warmen neuen Erinnerungen koppeln...
eigentlich logisch.

die Therapeutin sagte mir, dass ich ganz direkt einfach fragen könne, ob eine Person mich mal ganz fest halten kann und dass es ein Bedürfnis von jedem ist, das gar nicht peinlich ist..... DAS hat mich verblüfft. Echt. Mir wars bisher weiss Gott wie peinlich!!! direkt zu fragen... ohne dass es einem peinlich ist.... das macht es ja 10000 Mal einfacher!!!!!!!

Ich komme mir aber schon noch so peinlich schäbig vor als müsste ich jemanden "benützen", "gebrauchen", obwohl ich das gar nicht will. Was ich will, ist Kontakt mit Personen, die gerne Wärme geben, lieben, und voll freiwillig und ich möchte, dass es sie nicht belastet.

Bislang habe ich den Schmerz, die Todesängste, mir nicht anmerken lassen. Dadurch wurden sie nicht besser und ich konnte mich gefühlsmässig nicht auf Beziehungen einlassen. Ich konnte mir bisher niemals vorstellen, Kolleginnen (z.B. Mitstudentinnen) etwas von meinem Schmerz zu zeigen, Hilfe anzunehmen..

Jetzt möchte ich das ändern. Da ich jetzt die Erfahrung gemacht habe, dass es für jemanden belastend sein kann zu merken dass es mir nicht so gut geht und er nichts tun kann... ich vermute, es ist weniger belastend, wenn ich diese Person doch einfach frage, ob sie mich mal ganz fest knuddeln kann, weil mein Herz grad schmerzt. Dann ist in mir plötzlich so viel Wärme und ich kann danach von Herzen lachen und mich auf die andere Person wirklich einlassen und wir können zusammen etwas angenehmes unternehmen. (muss nicht mehr Todesängste und Schmerz überspielen und so tun als ob).
So einfach eigentlich... doch ich habe Angst, dass dieser Herzschmerz die Person zu belastet, und dass die nette Person heruntergezogen wird, anstatt dass es ihr gut geht dabei... klar möchte ich fragen, ob sie in diesem Moment grad sich auf meinen Schmerz einlassen kann und mich knuddeln kann ... also ob es für sie in diesem Moment ok ist... und ich möchte nicht den grössten Schmerz voll zeigen, sodass es ihr zuviel sein könnte... Trotzdem... ich möchte niemanden ausnutzen und die Balance in der Beziehung sollte stimmen, das heisst ich möchte dass sie nicht belastet ist, sondern die Beziehung ihr auch sooo viel gute Gefühle bringt wie mir.
Wie ist es möglich, dass für eine Kollegin eine Beziehung mit mir gut ist, auch wenn sie mir immer wieder ein wenig bei meinem Schmerz hilft?
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nicky20
alter Hase


Anmeldungsdatum: 14.09.2006
Beiträge: 1213

BeitragVerfasst am: Do Apr 16, 2009 2:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

P.S.: so wie ich mich jetzt in Beziehungen verhalte, funktioniert es nicht. Ich fühle Schmerz, habe Todesängste, und gleichzeitig möchte ich niemanden belasten und tue so, als würde es mir gut gehen. Ich kann aber keine Freude EMPFINDEN, wegen den Schmerzen und Ängsten, und tue nur so als könnte ich. Ich kann nicht mal Freude über die andere Person empfinden, weil ich mich, wenn ich die gegenwärtigen Gefühle zeigen würde, grad voll zittern und krümmen würde vor Schmerz und Angst. Also da sprechen wir, und ich kann kaum Freude daran empfinden, obwohl das Gespräch eigentlich sehr erfreulich ist und Spass macht und obwohl ich die Kollegin wirklich sehr schätze.
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Dipl.-Psych. S.Brunhoeber
Moderator


Anmeldungsdatum: 01.05.2005
Beiträge: 916
Wohnort: Sankt Augustin

BeitragVerfasst am: Do Apr 16, 2009 5:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wie ist es möglich, dass für eine Kollegin eine Beziehung mit mir gut ist, auch wenn sie mir immer wieder ein wenig bei meinem Schmerz hilft?


Wie ist es denn für Sie, wenn Ihnen eine andere Person ihre Probleme erzählt? Ist dies automatisch eine Belastung? Viele Menschen helfen anderen gerne, weil sie selber etwas davon haben. Sie freuen sich wenn sie jemanden helfen können, fühlen sich dadurch gut, haben das Gefühl zu dieser Person eine tiefere Beziehung zu haben usw. Solange für jemanden da sein belohnt wird und sei es nur mit einem Danke ist es auch für die andere Person ein Gewinn.
Belastet von den Problemen anderer ist man eigentlich nur dann, wenn a) die Probleme des anderen bei einem selber belastende Erinnerungen hochkommen lassen, b) wenn es zu häufig passiert und man in der Beziehung kaum andere Inhalte teilt, c) wenn man keine Zeit hat und selber im Stress ist, d) wenn man die Person nicht mag, e) sich überfordert fühlt und denkt man müsste das Problem lösen.

Zu b): Sie brauchen neben Problembesprechungen noch andere Inhalte in der Freundschaft, damit es keine „seelische Mülleimerbeziehung“ ist, dass könnte auf die Dauer belastend werden
Zu e): Sie können der Person natürlich sagen was Sie erwarten, was Ihnen gut tut, damit die Person sich nicht überfordert fühlt.


Zitat:
Nach der Verhaltenstherapeutin ist es DER richtige Weg, den Schmerz an gute Erfahrungen zu koppeln, sodass man dann sich erinnern kann und es einem dabei innerlich warm bleibt.

Ich sehe das ein bisschen anders als die Therapeutin. Schmerz an gute Erfahrungen zu koppeln ist nicht DER Weg, es ist lediglich eine Möglichkeit. Man muss sich differenziert anschauen, was Schmerzen macht.
Z.B. bei den Erinnerungen, die 100mal am Tag ausgelöst werden: Hier geht es erst einmal darum herauszufinden, was daran HEUTE (nicht früher) noch so schlimm ist. Es könnte beispielsweise sein, dass die Bilder heute noch so schlimm sind, da Sie immer noch Angst haben, dass Sie wieder so etwas erleben könnten und immer noch nicht genau wüssten, wie Sie heute die Situation besser managen könnten. In diesem Falle ist es sicherlich eine Möglichkeit in den Arm nehmen zu lassen, eine andere über die eigenen Probleme zu reden. Vielleicht gibt es aber noch ganz andere Möglichkeiten, ebenfalls mit solchen Situationen umzugehen, es sind ja auch nicht immer andere Personen verfügbar. Man sollte nicht eine einzige Strategie haben, sich helfen zu können, sondern über ein breiteres Repertoire verfügen. Für jede Person ist etwas anderes hilfreich, man kann da kein Standardrezept geben. Für mache Personen könnte eine Umarmung beispielsweise eine Bedrohung sein und ebenfalls neue traumatische Erinnerungen auslösen.

Schmerzhafte Gefühle sind erst einmal nichts weiteres als Gefühle und damit ungefährlich, wenn auch äußerst unangenehm. Nach einiger Zeit lassen Sie von alleine wieder nach. Häufig geht es beispielsweise nur darum, wie man die Zeit, bis sie nachlassen verbringen kann.

Traumatische Erinnerungen sind erstmal auch nichts anderes als Gedanken, wenn auch sehr belastende. Diese Gedanken können uns nicht mehr gefährlich werden, sondern nur eben unangenehme Gefühle auslösen. Sich darüber klar zu werden, dass diese Erinnerungen keine wirkliche Lebensbedrohung darstellen ist eine Möglichkeit, sich wieder sicherer zu fühlen.


Viele Grüße

Stefan Brunhoeber
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nicky20
alter Hase


Anmeldungsdatum: 14.09.2006
Beiträge: 1213

BeitragVerfasst am: Do Apr 16, 2009 8:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich sehe das ein bisschen anders als die Therapeutin. Schmerz an gute Erfahrungen zu koppeln ist nicht DER Weg, es ist lediglich eine Möglichkeit. Man muss sich differenziert anschauen, was Schmerzen macht.
Z.B. bei den Erinnerungen, die 100mal am Tag ausgelöst werden: Hier geht es erst einmal darum herauszufinden, was daran HEUTE (nicht früher) noch so schlimm ist. Es könnte beispielsweise sein, dass die Bilder heute noch so schlimm sind, da Sie immer noch Angst haben, dass Sie wieder so etwas erleben könnten und immer noch nicht genau wüssten, wie Sie heute die Situation besser managen könnten.

Ok, sie hatte nicht gesagt dass es DER Weg ist, sondern dass es GENAU so funktioniert. Gehe davon aus, dass sie noch einige andere Wege kennt, aber dass dieser schon mal (bei mir) funktioniert.
Ja, die Sicherheit, dass einem so was nicht wieder passiert, bzw. man damit umgehen könnte, hat natürlich Vorrang. Die ist bei mir bezüglich den schmerzhaften Erinnerungen gegeben, jedenfalls bei den Erinnerungen die am meisten schmerzen.

Was genau mich heute daran schmerzt, gute Frage: Dass mir von wichtigen Personen immer wieder das Herz gebrochen wurde und ich immer noch alleine damit bin, dass ich bislang den Eindruck habe es wäre jedem egal wie's mir innerlich geht und dass mein Herz genug gut wäre um gebrochen zu werden... dass mein Schmerz allen egal wäre und ich nicht mal die Berechtigung hätte ihn zu spüren und dass mir Trost nicht zusteht da mein Herz egal wäre, nicht berücksichtigt werden muss, so als gäbe es in mir kein Herz, keine inneren Gefühle, bzw. so, als wäre mein Herz nicht ernst zu nehmen, sondern zu verachten.

Zitat:
Vielleicht gibt es aber noch ganz andere Möglichkeiten, ebenfalls mit solchen Situationen umzugehen, es sind ja auch nicht immer andere Personen verfügbar. Man sollte nicht eine einzige Strategie haben, sich helfen zu können, sondern über ein breiteres Repertoire verfügen. Für jede Person ist etwas anderes hilfreich, man kann da kein Standardrezept geben. Für mache Personen könnte eine Umarmung beispielsweise eine Bedrohung sein und ebenfalls neue traumatische Erinnerungen auslösen.

Ja schon. Es muss auch nicht immer jemand da sein. Eine andere Strategie ist, an sehr warme Erinnerungen zu denken, und damit den Schmerz selbst koppeln. Bei mir sind solche Erinnerungen noch sehr rar und deshalb nicht genug mächtig... aber das kommt noch. Auch nützlich finde ich, an die Sicherheit zu denken, dass auch in Zukunft schöne Erlebnisse zu erwarten sind.

Zitat:
Für mache Personen könnte eine Umarmung beispielsweise eine Bedrohung sein und ebenfalls neue traumatische Erinnerungen auslösen

Ja, definitiv. Ein guter Freund würde zwar zuerst die Wärme der Umarmung spüren, gleichzeitig würde er sich zu Grund und Boden schämen, weil er sich nicht mehr als Mann vorkommen würde.
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nicky20
alter Hase


Anmeldungsdatum: 14.09.2006
Beiträge: 1213

BeitragVerfasst am: Do Apr 16, 2009 8:19 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zu b): Sie brauchen neben Problembesprechungen noch andere Inhalte in der Freundschaft, damit es keine „seelische Mülleimerbeziehung“ ist, dass könnte auf die Dauer belastend werden
Zu e): Sie können der Person natürlich sagen was Sie erwarten, was Ihnen gut tut, damit die Person sich nicht überfordert fühlt.

b) Da es mir so viel gibt, kurz von einer netten Person geknuddelt zu werden (so viel Wärme, so fest den Eindruck dass meine Gefühle ok sind, und ich geschätzt werde...), kann ich mich dann tatsächlich auf andere Dinge einlassen. Spass zum Beispiel.

e) ja echt. das würde ich jetzt hinkriegen, seit ich weiss was wirklich hilft. das müsste ich ihr dann nur sagen. ich glaube, man kann sich auch besser abgrenzen, also sich nicht herunterziehen lassen, wenn man merkt dass man so schnell so fest helfen kann und dies tatsächlich so viel bringt? Dann kann man fühlen, wie schön es für die andere Person grad ist und wie einfach es war zu helfen?
nix mit stundenlang Probleme anhören müssen, die nie gelöst werden, DAS zieht runter...
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nicky20
alter Hase


Anmeldungsdatum: 14.09.2006
Beiträge: 1213

BeitragVerfasst am: Fr Apr 17, 2009 1:47 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Herr Brunhoeber,
ich danke Ihnen!!
Die Sache wird immer klarer und die Lösung dazu auch. Vielen Dank!!

Das ganze geht sooooo tief, tiefer ist gar nicht möglich.... erleichtert, mich dem stellen zu können, nicht mehr hilflos sondern mit klarem Lösungsweg vor Augen. auch wenns Mut braucht...... DANKE!

Bzgl. Schmerz ist tatsächlich dies der Knackpunkt:

Zitat:
Man muss sich differenziert anschauen, was Schmerzen macht.
Z.B. bei den Erinnerungen, die 100mal am Tag ausgelöst werden: Hier geht es erst einmal darum herauszufinden, was daran HEUTE (nicht früher) noch so schlimm ist

Dass mir von wichtigen Personen immer wieder das Herz gebrochen wurde und ich immer noch alleine damit bin, dass ich bislang den Eindruck habe es wäre jedem egal wie's mir innerlich geht und dass mein Herz genug gut wäre um gebrochen zu werden... dass mein Schmerz allen egal wäre und ich nicht mal die Berechtigung hätte ihn zu spüren und dass mir Trost nicht zusteht da mein Herz egal wäre, nicht berücksichtigt werden muss, so als gäbe es in mir kein Herz, keine inneren Gefühle, bzw. so, als wäre mein Herz nicht ernst zu nehmen, sondern zu verachten.

Solange es so ist und solange ich in Beziehungen so tue als würds mir gut gehen, obwohl es mir schmerzt und ich Angst habe, kann ich gar nicht erleben, dass dies gar nicht stimmt. (korrektive Erfahrungen)
Und solange das so ist, wird die Todesangst krank zu bleiben, tatsächlich nicht gut genug zu sein und suizidal zu werden, weiterhin genährt.

Es kommt mir aber noch seeeeeeehr unglaublich vor, dass es anders sein könnte... diese Idee, dass meine Gefühle geschätzt würden, ist voll der Gegensatz... noch unglaublich, unvorstellbar...! Very Happy

Aber eigentlich ist so was ja voll normal!!??? Wenn ich Mitstudentinnen ansehe... finde ich es normal, dass ihr Herz geschätzt wird... auch bei Kindern finde ich es normal, wenn man ihre Gefühle schätzt... Very Happy Very Happy

Also habe ich den grössten Quatsch gelernt!!!!!!!!!! Klar wo: von der Mutter, Mitschülern, sowie in der Klinik. Nicht nur bei mir, ich sah zu wie diese auch mit inneren Gefühlen mit anderen umgingen, Herzen brachen. Voll krank eigentlich. Normal ist dann eigentlich, dass innere Gefühle geschätzt werden... sein dürfen... geliebt werden... und das soll irgendwie auch für mich zutreffen... unvorstellbar gut!!

Dann ändere ich Beziehungen echt. Mitstudentinnen hatten bislang gar keine Chance, meine inneren Gefühle wertzuschätzen, da ich sie ja immer versteckte und so tat als ginge es mir gut.... huch... jetzt wirds schwierig, das umzusetzen, und zwar so, dass es niemanden belastet.
Haben Sie hierzu Tipps wie ich mein Verhalten in Beziehungen tatsächlich ändern könnte?
von hier: Ich fühle Schmerz, habe Todesängste, und gleichzeitig möchte ich niemanden belasten und tue so, als würde es mir gut gehen. Ich kann aber keine Freude EMPFINDEN, wegen den Schmerzen und Ängsten, und tue nur so als könnte ich. Ich kann nicht mal Freude über die andere Person empfinden, weil ich mich, wenn ich die gegenwärtigen Gefühle zeigen würde, grad voll zittern und krümmen würde vor Schmerz und Angst. Also da sprechen wir, und ich kann kaum Freude daran empfinden, obwohl das Gespräch eigentlich sehr erfreulich ist und Spass macht und obwohl ich die Kollegin wirklich sehr schätze.
zu dem Ziel?
Es ist für mich sooooo neu!! Very Happy Very Happy
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nicky20
alter Hase


Anmeldungsdatum: 14.09.2006
Beiträge: 1213

BeitragVerfasst am: Fr Apr 17, 2009 3:00 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das wären dann Verhaltensexperimente wie auf Seite 132 beschrieben zur Veränderung dysfunktionaler Grundannahmen....?

huch la... ist schön, wenn so Grundüberzeugungen im positiven über den Haufen geschmissen werden, auch wenn dann das ganze Weltkonzept neu definiert werden muss. Finde es faszinierend, die Inhalte Ihres Buches zu ERLEBEN! Very Happy
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Dipl.-Psych. S.Brunhoeber
Moderator


Anmeldungsdatum: 01.05.2005
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Wohnort: Sankt Augustin

BeitragVerfasst am: Fr Apr 17, 2009 3:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Nicki

Zitat:
Dass mir von wichtigen Personen immer wieder das Herz gebrochen wurde

Das wird der Grund sein, warum Sie aus Schutz nichts mehr preisgegeben haben. Gegenüber bestimmten Personen ist das sicherlich auch sinnvoll, nicht jeder kann und will mit Gefühlen von anderen gut umgehen. Wichtig ist zu trennen und erfahren, dass nicht alle Personen damit so umgehen. Von daher ist es schon wichtig sensibel zu spüren, bei wem eine Selbstöffnung vermutlich auf positive Resonanz stoßen wird und beim wem nicht. Das ist auch eine Strategie, sich sicherer zu fühlen. Sie haben bislang schwarz-weiß gedacht: Alle Leute denken so... Wichtig ist die Erfahrung das einige Leute so denken und handeln und andere so. In dem man mit kleinen Problemen und Gefühlsäußerungen anfängt, kann man ja antesten, wie eine Person damit umgeht.

Sie können auch einfach sagen das es Ihnen heute scheiße geht und das sie sehr am Grübeln sind. Diese Aussage veranlasst viele Personen nachzufragen, wenn Zeit und Ort stimmen. Sie müssen den Schmerz ja nicht direkt jedem unter die Nase reiben, sondern könne sich auch Scheibchenweise öffnen. Gleichzeitig können sie feststellen ob die Person es wert ist, dass sie ihr sich öffnen.

dass ich bislang den Eindruck habe es wäre jedem egal wie's mir innerlich geht und dass mein Herz genug gut wäre um gebrochen zu werden... dass mein Schmerz allen egal wäre und ich nicht mal die Berechtigung hätte ihn zu spüren und dass mir Trost nicht zusteht da mein Herz egal wäre, nicht berücksichtigt werden muss, so als gäbe es in mir kein Herz, keine inneren Gefühle, bzw. so, als wäre mein Herz nicht ernst zu nehmen, sondern zu verachten.

Sie müssen sich und Ihre Gefühle ernst nehmen, sonst haben andere Menschen Schwierigkeiten Sie und Ihre Gefühle ernst zu nehmen.

Negative Erfahrungen werden ja viel tiefer und besser abgespeichert, als positive. Überlegen Sie bitte doch mal wo in Ihrem Leben Sie schon positive Reaktionen auf Gefühlsäußerungen bekommen haben.

Viele Grüße

Stefan Brunhoeber
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nicky20
alter Hase


Anmeldungsdatum: 14.09.2006
Beiträge: 1213

BeitragVerfasst am: Mi Mai 06, 2009 11:37 am    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrter Herr Brunhoeber,

Gefühle ernst zu nehmen ist so eine Sache... tut aber gut!!

hmm.... bislang traute ich mich nicht eine eigentlich ganz einfache Sache.... einen guten Freund einfach zu fragen, ob er mich in den Arm nehmen kann, weil das Herz grad weh tut...
Also ich weiss ich könnte ihn das fragen, wenn die Situation stimmt, er hat mir auch schon gesagt, dass er das sehr gern tun würde... doch wie soll ich mich das trauen???
Ich glaube ich schäme mich dieser Gefühle und dieser Sehnsucht nach Nähe... oder habe das Gefühl dass mir das nicht zusteht...auch wenn ich weiss dass es Quatsch ist.

Wünsche Ihnen einen schönen Tag!
LG, nicky
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nicky20
alter Hase


Anmeldungsdatum: 14.09.2006
Beiträge: 1213

BeitragVerfasst am: Mi Mai 06, 2009 2:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

krass, die Sehnsucht nach Liebe und Nähe ist das allerstärkste Gefühl. Und ich schäme mich dessen, verleugne es, finde ich bin dessen nicht würdig und sollte demenstsprechend gar keine Liebe und Nähe wollen...
da ich es kognitiv bereits schon Quatsch finde, ist es wohl Zeit zu erleben, dass diese Überzeugung nicht stimmt............ und Angst jetzt diesen Freund zu fragen, habe ich glaube ich, weil ich ja doch gefühlsmässig überzeugt davon bin, keine Nähe wollen zu dürfen, und wenn ich dann das doch ausprobieren möchte kommt die Angst dass ich mich damit total fehlverhalte... Twisted Evil
Also was kann ich noch diese Woche tun? Eine Angsthierarchie (Angst mich mit diesem Wunsch fehl zu verhalten) erstellen und ausprobieren was noch am wenigsten Angst macht? Oder.... was gibts noch für Möglichkeiten, diesbezüglich jetzt und sofort heute und morgen weiterzukommen?
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Dipl.-Psych. S.Brunhoeber
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Anmeldungsdatum: 01.05.2005
Beiträge: 916
Wohnort: Sankt Augustin

BeitragVerfasst am: Mi Mai 06, 2009 7:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nicky,

was Sie aktuell tun können ist folgendes:

1. Genauer zu überlegen, warum Sie sich schämen und sich damit kritisch auseinanderzusetzen, warum Ihnen keine Nähe zusteht. Sie können auch mit anderen über dieses Thema reden, um andere Meinungen und hilfreiche Gedanken zu bekommen. Diese Gedanken aufschreiben und sich immer und immer wieder klarmachen. Dadurch vernetzen sich die Gehrinnerven anders und dieser hilfreiche Gedanke wird stärker. Denn: Jeder neue Gedanke verändert im Gehirn etwas. Es entstehen neue Neuronenverknüpfungen, dass Hirn fängt anders an zu arbeiten. Um so häufiger Sie einen neuen Gedanken denken, um so stärker wird dieser Gedanke mit anderen Neuronen vernetzt.
2. Wenn es Ihnen schwer fällt, sich von Ihrem Freund in den Arm nehmen zu lassen, wenn Ihr Herz gerade weh tut, würde ich Ihnen vorschlagen, dies erst mal „trocken zu üben. Das heißt nehmen Sie Ihren Freund mal probeweise in den Arm, wenn es Ihnen gut geht. Ich könnte mir vorstellen, dann ist es leichter, da Sie netter über sich denken. Durch das probeweise in den Arm nehmen fällt dann die Hürde etwas, wenn es Ihnen schlechter geht.

LG

Stefan Brunhoeber
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nicky20
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Anmeldungsdatum: 14.09.2006
Beiträge: 1213

BeitragVerfasst am: Do Mai 07, 2009 2:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrter Herr Brunhoeber,
diese Idee ist glaub umsetzbar!! Very Happy Oh mensch, diese ANGST VOR MENSCHLICHER NÄHE aufgrund dysfunktionaler Grundannahme mir stünde keine Nähe zu.... die kann man von Grund auf ändern, oder? Also zusammengefasst: mit neuen Erfahrungen (entgegengesetzte Handlungen S. 132) und indem man die Grundannahme logisch in Frage stellt? Und es ist sinnvoll, dass entgegengesetzte Handlungen in kleineren Schritten erfolgen, da es ja Angst macht gegen Grundüberzeugungen zu handeln...

Also jetzt taucht die Frage echt auf, wie es auf andere wirkt, wenn ich die panische Angst habe mich auf Beziehungen einzulassen.
Beispiel: eine Mitstudentin. Ich mag sie sehr, schätze sie sehr und möchte mit ihr befreundet sein, wir machen auch ab und zu ab. Ich glaube, sie mag mich auch, weiss vllt aber nicht, woran sie bei mir ist?
Ich bekomme immer wieder total die Panik, nicht gut genug zu sein und mache gefühlsmässig zu, sodass ich ihr nur noch wie ein angespannter Roboter begegne, ohne die Freude, die Nähe fühlen zu können... und möchte wie fliehen, habe total Angst.... kanns sein, dass dies von ihr als Ablehnung empfunden wird? Dass es sie verletzt und sie nicht weiss, woran sie bei mir ist? (Geht mir einfach bei sooooo vielen Leuten mit sicherem Bindungsstil so, es entstehen so natürlich keine engen Freundschaften) Vielleicht bin ich gar nicht zu schlecht, sondern durch meinen Rückzug, aber dann wieder durch meine Frage nach einem Treffen werden sie verwirrt und wissen nicht woran sie bei mir sind? Diese Leute fragen mich höchstens andeutungsweise ("wir könnten dann ja mal eins trinken gehen...) nach einem Treffen, aber wenn ich frage, sagen sie sofort zu und sind interessiert. Bislang dachte ich ich wäre vllt zu schlecht, dass ich immer fragen muss.... aber vllt liegt es an meinem Rückzug/meiner Distanz....
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Anmeldungsdatum: 01.05.2005
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BeitragVerfasst am: Do Mai 07, 2009 5:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Nicky,
auch die anderen Menschen haben Angst verletzt zu werden. Sie öffnen sich ein bisschen, wenn dann aber keine einladende Geste kommt bzw. die andere Person sich nicht auch ein bisschen öffnet, ziehen diese sich zurück, da sie ja sonst angreifbarer und verletzbarer wären.
Von daher ist es schon wichtig, sich auch zu öffnen. Nicht zu viel, sonst überfordern Sie andere. Beziehungen entwickeln sich Zug um Zug. Erst gibt der eine etwas von sich Preis, dann der andere, so dass ungefähr ein Gleichgewicht herrscht. Kommt es zu einem Ungleichgewicht, kann dies sich häufig beziehungsstörend auswirken.
Zeigen Sie anderen ein bisschen von Ihrer Angst. Dann werden Sie sehen, ob die damit gut umgehen. Und wenn die damit gut umgehen, dann wächst Ihr Vertrauen, die Angst wird weniger. Wenn die schlecht darauf reagieren, dann einfach andere Personen suchen, die damit besser umgehen.
Ob Sie gut genug sind, entscheiden nicht Sie. Ihre Gedanken sind durch Ihre Biografie negativ verzerrt. Daher sind Ihre Gedanken untauglich zu entscheiden, ob Sie gut genug sind. Das machen die anderen. Die haben bestimmt auch andere Kriterien als Sie. Außerdem werden Sie bestimmt auch viel strengere Kriterien an sich anlegen als an andere. Dabei haben andere nicht Ihre strengen Kriterien.

LG
Stefan Brunhoeber
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nicky20
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Anmeldungsdatum: 14.09.2006
Beiträge: 1213

BeitragVerfasst am: Do Mai 07, 2009 8:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
auch die anderen Menschen haben Angst verletzt zu werden. Sie öffnen sich ein bisschen, wenn dann aber keine einladende Geste kommt bzw. die andere Person sich nicht auch ein bisschen öffnet, ziehen diese sich zurück, da sie ja sonst angreifbarer und verletzbarer wären.
Von daher ist es schon wichtig, sich auch zu öffnen. Nicht zu viel, sonst überfordern Sie andere. Beziehungen entwickeln sich Zug um Zug. Erst gibt der eine etwas von sich Preis, dann der andere, so dass ungefähr ein Gleichgewicht herrscht. Kommt es zu einem Ungleichgewicht, kann dies sich häufig beziehungsstörend auswirken.

Lieber Herr Brunhoeber,
ich muss gestehen, ich kann kaum nachfühlen, wie sich gesunde Leute fühlen. Ich verstehe wie sich Leute fühlen, welche grosse Selbstwertprobleme und Ängste haben.... das verstehe ich gefühlsmässig sehr gut... auch die Angst, verletzt zu werden und dass die Welt zusammenbrechen könnte.... aber, das muss ich gestehen: ich kann noch nicht gefühlsmässig voll verstehen, wie jemand gesundes sich fühlt. Jemand mit sicherer Bindung, mit Kompetenzgefühlen, Freude, auch mit Ängsten und Sorgen, aber in gesundem Mass..... jemand der ziemlich ausgeglichen ist...
damit kann ich nicht nachvollziehen, wie stark sich ein solcher Mensch verletzt fühlen KÖNNTE, wenn ich z.B. auf Rückzug gehe...es bricht ihm ja nicht eine ganze Welt zusammen, löst keine Todesangst aus, bricht nicht sein Herz.... aber verletzt irgendwie doch, wenn auch nicht gerade soooo krass, kratzt sozusagen sein Herz an? *autsch* Das würde ich ja nicht antun wollen...
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Anmeldungsdatum: 01.05.2005
Beiträge: 916
Wohnort: Sankt Augustin

BeitragVerfasst am: Fr Mai 08, 2009 6:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Nicky,

wie sich die anderen fühlen werden Sie nur herausbekommen, wenn Sie fragen. Also sprechen Sie die Personen doch einfach offensiv an, wie es denen geht, wenn Sie sich zurückziehen. Da jeder Mensch anders ist und anders empfindet, hilft nur das, um die Person besser einschätzen zu können.

Ich empfehle Ihnen sich auf Seite 119 das Johari-Fenster anzuschauen und sich das richtig klar zu machen.

Viele Grüße

Stefan Brunhoeber
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