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frage wegen therapie

 
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Ninaa
User


Anmeldungsdatum: 09.02.2007
Beiträge: 27
Wohnort: rheinland-pfalz

BeitragVerfasst am: Sa Feb 24, 2007 7:20 pm    Titel: frage wegen therapie Antworten mit Zitat

ich bin im moment an einem absoluten tiefpunkt angekommen, aus dem ich, glaub ich, aus eigener kraft nicht mehr rauskomme..

heut wieder...ich seh in den spiegel und mir wird einfach nur schlecht, heißt, kalt...alles zusammen, das kann man nicht beschreiben...und ich fang einfach an zu heulen...ich kann den anblick nicht mehr ertragen..
und es wird immer, immer schlimmer...

warum kann ich nicht einfach mal weniger essen, damit dieser ekelhafte po weggeht?????? wieso hab ich keine disziplin?

jedenfalls überlege ich, professionelle hilfe zuzuziehen, weil es so nicht weitergehen kann.. es macht mich kaputt.

zu meinen fragen..
ich habe aus beruflichen gründen sehr wenig zeit für eine therapie bzw eine vorstellung beim psychologen/psychiater (an welchen muss ich mich wenden?).. müsste das also alles auf meinen urlaub oder einen freien nachmittag legen..
ist ein psychologe/psychiater dazu verpflichtet, das meinem chef mitzuteilen, dass ich dort war? KANN oder DARF er das überhaupt?
wie sieht so eine therapie ungefährt aus? eher sprechtherapie oder gibt es medikamente, kur...ect?? kann mir da nichts vorstellen...

ich finde mich vor allem am po hässlich... bringt das wirklich nichts, einfach fett absaugen zu lassen (dazu habe ich leider keine finanziellen mittel )oder abzunehmen?
bezieht sich dysmorphophobie nur aus gesicht, leide ich überhaupt daran, wenn ich meine beine und meinen po hässlich und fett finde?

irgendwas stimmt nicht mit mir.. ich weiß auch nicht...ich brauch irgendwie hilfe..

lg
nina
_________________
Wenn der Nerz ein Mensch wäre, würde er eine reiche Blondine um den Hals tragen.
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Ninaa
User


Anmeldungsdatum: 09.02.2007
Beiträge: 27
Wohnort: rheinland-pfalz

BeitragVerfasst am: Sa Feb 24, 2007 7:23 pm    Titel: Antworten mit Zitat

entschuldigung , ich habe aus versehen diue anrede gelöscht..also das gehört an den anfang:

"lieber herr dr. brunhoeber"
_________________
Wenn der Nerz ein Mensch wäre, würde er eine reiche Blondine um den Hals tragen.
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Dipl.-Psych. S.Brunhoeber
Moderator


Anmeldungsdatum: 01.05.2005
Beiträge: 916
Wohnort: Sankt Augustin

BeitragVerfasst am: So Feb 25, 2007 6:38 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nina,

ich habe aus beruflichen gründen sehr wenig zeit für eine therapie bzw eine vorstellung beim psychologen/psychiater (an welchen muss ich mich wenden?).. müsste das also alles auf meinen urlaub oder einen freien nachmittag legen..
wie sieht so eine therapie ungefährt aus? eher sprechtherapie oder gibt es medikamente, kur...ect?? kann mir da nichts vorstellen...

Psychiater und Psychotherapeuten unterliegen der Schweigepflicht. Die dürften nicht mal Ihren Eltern ohne Ihre Einverständniserklärung Auskunft geben. Von daher brauchen Sie nicht zu befürchten, dass irgend etwas an den Arbeitgeber weitergegeben wird.

wie sieht so eine therapie ungefährt aus? eher sprechtherapie oder gibt es medikamente, kur...ect?? kann mir da nichts vorstellen...

Es gibt Medikamente, songeannte Selektive Seotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Die Medikamente werden in der Regel vom Hausarzt oder Psychiater bzw. vom ärztlichen Psychotherapeuten verschrieben.

Wie eine ambulante Therapie aussieht hängt ganz von der Richtung der Therapie ab. Eine tiefenpsychologische Therapie würde eher darauf fokussieren, dass hinter der Symptomatik liegende Problem herauszufinden, was in der Regel in der Familie begründet liegt, Verhaltenstherapien würden eher an der Symptomatik ansetzen und versuchen negative Gedanken und eigene dysfunktionale Umgangsformen mit dem eigenen Aussehen zu verändern. Wie die Therapie abläuft hängt ein Stuck vom Therapeuten ab. Die ersten Sitzungen werden damit verbracht sich näher kennen zu lernen und der Therapeut verschafft sich einen Überblick über die Symptomatik. Ab der fünften Stunde ca. beginnt dann die eigentliche Therapie, manchmal auch schon früher.
Eine stationäre psychosomatische Behandlung sieht so aus, dass Sie je nach Klinik ein bis zwei Einzelgespräche die Woche haben. Hinzu kommen mehrere Gruppentherapien, und verschiedene andere Therapien. Schauen Sie doch einfach mal auf eine Hompage einer psychosomatischen Klinik. Dort sind die einzelnen Angebote meist beschrieben.

Zitat:
ich finde mich vor allem am po hässlich... bringt das wirklich nichts, einfach fett absaugen zu lassen (dazu habe ich leider keine finanziellen mittel )oder abzunehmen?
bezieht sich dysmorphophobie nur aus gesicht, leide ich überhaupt daran, wenn ich meine beine und meinen po hässlich und fett finde?


Die KDS bezieht sichnicht nur aufs Gesicht, sondern kann sich auf alle Körperteile beziehen. Wenn sich Ihre Sorgen auf Beine und Po beziehen könnte evtl. auch als Diagnose eine Essstörung in Frage kommen, wenn Sie entsprechend Diät halten, oder erbrechen, oder Abführmittel, Appetitzügler bzw. Entwässerungstabletten einnehmen.

Bei einer normalen Unzufriedenheit mit dem Aussehen würde Fettabsaugen vermutlich helfen, zufriedener zu werden. Die Frage ist, was ist noch normal und was nicht. Man geht davon aus, dass wenn man sich mehr als eine Stunde am Tag Sorgen um sein Aussehen macht, dass gesunde Normalmaß überschritten ist und dem Aussehen ein zu hoher Stellenwert eingeräumt wird. Ab einem solchen Zeitraum macht eine OP nicht mehr wirklich Sinn, da eine OP nicht das halten kann, was sich die Betroffenen versprechen. Bei der KDS ist das Zentrale ein niedriges Selbstwertgefühl. Viele Betroffene erhoffen sich durch eine Verbesserung des Aussehens auch ein stärkeres Selbstwertgefühl. Da das Selbstwertgefühl jedoch aus zahlreichen Komponenten besteht, die unabhängig vom Aussehen sind und die Zufriedenheit mit dem eigenen Aussehen nur einen Teil ausmacht, werden OPs in der Regel zu keinem Erfolg führen.

Ich hoffe ich konnte Ihre Fragen beantworten

Viele Grüße

Stefan Brunhoeber
_________________
There is only one way of life
and that´s your own.
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