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Zwänge in den Griff kriegen!

 
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Fayeé
alter Hase


Anmeldungsdatum: 22.01.2005
Beiträge: 1237

BeitragVerfasst am: Sa Feb 17, 2007 2:25 pm    Titel: Zwänge in den Griff kriegen! Antworten mit Zitat

Lieber Herr Brunhoeber!

So, das wird das letzte Mal sein, dass ich hier um Rat bitte- ich habe mir vorgenommen jetzt in nächster Zeit mit dem Thema, welches mich fast mein ganzes Leben lang begleitet hat, größtenteils (so weit es geht) abzuschließen.


Es geht um folgendes: Ich habe in stressigen Zeiten den Zwang mir an Hautunebenheiten, die eigentlich gar keine sind, herumzukratzen und zu drücken (ich glaube ich habe das hier auch schon einmal angesprochen), dieses "Picken" dient bei mir hauptsächlich zum Stressabbau- ich würde es auch als SSV und/oder einen Verdrängungsmechanismus beschreiben.
Es tritt häufig auf, wenn ich mich Unwohl, emotional verwirrt und dadurch gestresst fühle oder mit Familienmitgliedern in Kontakt trete ("Kontakt" an sich habe ich nur noch mit meiner Oma!) bzw. versuche mich mit meiner emotionalen Wüste in der Kindheit auseinanderzusetzen.
Leider kann ich diesen Zwang nur sehr selten kontrollieren, d.h. ich stehe vor dem Spiegel und bin wie in "Trance".
Meine Frage ist: Wie kann ich es schaffen aus diesem Kreislauf auszubrechen, bzw. aus dem Moment des "Wegtretens" auszubrechen?
Ich habe es schon mit dem Niederschreiben meiner Gefühle versucht so wie sie es mir einmal vorgeschlagen hatten.
Das Problem ist dann jedoch, dass ich gar keine Gefühle habe, d.h. wirklich komplett abgespalten von meinem Selbst bin.
Das ist denke ich auch der Knackpunkt, warum ich dieses Kratzen und Picken dann praktiziere.
Ich habe mir dieses OCD Workbook besorgt, dort wird verlangt, dass man seine Ängste niederschreibt.
Was aber tut man, wenn man gar nicht weiß warum man jetzt jenem Zwang nachgibt? Im Prinzip weiß ich es nämlich nicht wirklich.
Vielleicht ist es bei mir die Angst nicht "perfekt" zu sein o.ä. .
Könnte zumindest zutreffen.
Ich denke z.B. auch immer, dass wenn ich mal wieder rote Flecken (vom Kratzen) im Gesicht habe ich es nicht wert bin raus gehen zu dürfen, weil ich nicht "perfekt" bin und andere besser aussehen, weil sie diesen Zwang nicht haben oder so ähnlich (wie bescheuert ist dieser Gedanke eigentlich?).
Ich mag es nicht, wenn ich denke, andere könnten etwas an mir entdecken was nicht gut aussieht.
Vielleicht ist es auch so, dass ich es mir nicht gönnen will mit meinem Aussehen zufrieden zu sein und mir unbewusst dann trotzdem weh tue um mein Selbst immer wieder zu manipulieren.
Habe ich Angst vor meinem wahren Selbst?
Was könnte denn passieren wenn ich es zulasse?
Nichts?
Wahrscheinlich wäre ich dann glücklicher.
Ich praktiziere das, was meine Eltern mir angetan haben, einfach weiter und finde keinen Weg auszubrechen, weil ich so betäubt bin, nicht weiß was ich will- das eigentliche Problem ist wohl der fehlende Zugang zu mir selbst, wobei ich schon an meinen Zeichungen und Bildern gesehen habe, dass langsam eine Veränderung vor sich geht.

Des weiteren will ich meinen Eltern demnächst (wenn mein Mut gewachsen und groß genug ist) einen Brief schreiben um ganz mit ihnen abzuschließen.
Ich habe Angst, sie könnten dann aber trotzdem noch mein Leben kontrollieren, bestimmmen und mich terrorisieren.
Ich blocke sie komplett ab, auch weil ich Angst vor ihren verbalen Verletzungen habe.
Die Lösung liegt hier nur im kompletten Loslassen der kindlichen Erwartungen, die ich noch in mir trage.
Es ist schwer GANZ loszulassen!
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Dipl.-Psych. S.Brunhoeber
Moderator


Anmeldungsdatum: 01.05.2005
Beiträge: 916
Wohnort: Sankt Augustin

BeitragVerfasst am: Sa Feb 17, 2007 2:35 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Um Ihnen eine hilfreiche Antwort zu geben, wäre es wichtig genau zu wissen, wie das ganze abläuft. Können Sie mal an einem Beispiel bespreiben wie das anfängt, am besten minutiös mit allen Einzelheiten.

Was machen Sie genau? Was machen Sie zuerst, was dann...?
Was für Gedanken haben Sie dabei? Was für Bilder gehen durch Ihren Kopf? Was für Befürchtungen...
Welche körperlichen (pyhsiologischen) Empfindungen haben Sie dabei? Wo spüren Sie die genau im Körper?
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Fayeé
alter Hase


Anmeldungsdatum: 22.01.2005
Beiträge: 1237

BeitragVerfasst am: Sa Feb 17, 2007 3:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Folgendes kann jetzt etwas Wirr klingen, ich versuche meine Vorgehensweise so gut wie möglich zu beschreiben:

Also, es gibt immer einen Auslöser, den ich aber im Grunde nicht wirklich erkennen kann, zum größten Teil sind es wohl irgendwelche emotionale "Botschaften" welche ich "zwischen den Zeilen" herausfühle.

Zitat:
Was machen Sie genau? Was machen Sie zuerst, was dann...?


Zunächst (d.h. kurz nach dem emotionalen oder psychischen Stress) denke und fühle ich gar nichts, ich habe das Gefühl, dass sich das alles immer langsam aufbaut bevor es dann "eskaliert".
Dann denke ich: mal gucken wie du aussiehst (das muss nicht unbedingt etwas heißen- ich betrachte mich öfters mal kurz im Spiegel).
Ich gehe zum Spiegel und betrachte mich erst einmal so wie immer.
Dann fange ich an zu kontrollieren: die Poren und eventuelle Rötungen und Verkrustungen zu überprüfen und mit den Fingern zu befummeln.
Dann schmiere ich mir Zink-Salbe (oder Make-up, je nachdem) auf die Rötung(en), mache sie wieder ab, schmiere sie nochmal drauf, mache sie wieder ab etc. etc.
Ich mache das um zu überprüfen, ob die Rötung dann doch besser geworden ist.
Dann denke ich: das muss doch besser werden, du hast doch am Wochenende oder dann und dann etwas vor und so kannst du nicht rausgehen (meist ist es so, manchmal habe ich jedoch auch keinen wirklichen Grund).
Dann fange ich an an den Rötungen herumzudrücken (um zu sehen, ob sie dann heller werden) zu prüfen, ob man die Verkrustung nicht doch schon ablösen kann in der Hoffung, dass darunter alles wieder gut aussieht.
Meist kratzte ich diese Verkrustung dann ab und fast immer mache ich es damit noch schlimmer.
Bis zu diesen Zeitpunkt fühle ich gar nichts (zumindest kommt es mir so vor), manchmal fühle ich mich währenddessen entspannt, manchmal auch etwas gestresst von dem Kontrollzwang.
Im Großen und Ganzen fühle ich mich jedoch im Kopf und am Körper "betäubt" (ja das ist, denke ich, der richtige Ausdruck).
Das böse (emotionale) Erwachen kommt erst danach:
denn dann fange ich an Panik zu schieben, weil ich denke es geht NIE WIEDER weg, mir selbst Vorwürfe zu machen, mich als zu dumm, um es zu lassen zu bezeichnen, traurig und wütend auf mich selbst zu sein etc.
Das Gefühl ist dann häufig ein schlechtes, bedrückendes, trauriges, erschöpftes, manchmal wütendes Gefühl in der Magengegend (oder Bauch), häufig (wenn es danach ganz schlimm ist) habe ich auch Atembeschwerden- so als ob mir jemand die Kehle zuschnürt, bekomme Hitzewallungen, meine Füße und Beine tuen weh von dem langen Stehen. Insgesamt fühle ich mich danach extrem erschöpft und depressiv.

Früher habe ich wie eine wilde an meinen Pickeln herumgedrückt, weil ich das Gefühl hatte "sauber" sein zu müssen.
Ich weiß nicht, ob es heute noch der selbe Grund ist, vielleicht zum Teil.
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Dipl.-Psych. S.Brunhoeber
Moderator


Anmeldungsdatum: 01.05.2005
Beiträge: 916
Wohnort: Sankt Augustin

BeitragVerfasst am: So Feb 18, 2007 8:30 am    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Folgendes kann jetzt etwas Wirr klingen, ich versuche meine Vorgehensweise so gut wie möglich zu beschreiben:


Klinkt für mich gar nicht so wirr, was Sie beschreiben kenne ich auch von anderen Betroffenen.

Zitat:
Also, es gibt immer einen Auslöser, den ich aber im Grunde nicht wirklich erkennen kann, zum größten Teil sind es wohl irgendwelche emotionale "Botschaften" welche ich "zwischen den Zeilen" herausfühle.


Ich würde mal schätzen, dass irgend etwas Ihren Selbstwert bedroht, d.h. irgend etwas stresst Sie, überfordert Sie, macht Sie hilflos, usw.
Und dann greifen Sie auf Ihre Methode zurück, mit solchen Problemen umzugehen. Kurzfristig scheint das Ihnen ja auch zu helfen und der Stress wird weniger. Das Kontrollieren gibt Ihnen scheinbare Kontrolle etwas zu bewältigen.

An dem Grundproblem das den Stress verursacht hat bzw. Ihren Selbstwert bedroht hat sich jedoch durch das Kontrollieren nichts geändert. Langfristig fühlen Sie sich meistens sogar noch schlechter. Sie brauchen eine neue Strategie mit negativen Gefühlen umzugehen.

Um sich dieser Gewohnheit entgegenzustellen sind mehrere Dinge notwendig:

1. Überlegen Sie sich jedes Mal wenn Sie sich vor den Spiegel stellen, warum Sie das tun, was Sie bezwecken wollen und ob es irgend was in Ihrem Leben gibt, dass Sie aktuell stresst, Ihren Selbstwertbedroht, Sie überfordert oder hilflos macht. Wenn Sie den Auslöser gefunden haben wenden Sie sich vom Spiegel ab und überlegen, wie Sie mit der Ursache umgehen können. Wenn Sie das nicht wissen, reden Sie mit jemanden darüber.

2. Sie schreiben, dass Sie das Gefühl haben, dass es sich langsam aufbaut, bevor es eskaliert. Hier ist ein anderer sehr wichtiger Ansatzpunkt, um den Druck/Stress nicht allzu groß werden zu lassen. Sie müssen lernen, dieses Ansteigen bewusst wahrzunehmen und achtsamer dafür zu werden, wenn es anfängt. Dazu würde ich Ihnen ein Protokoll vorschlagen, dass Sie mal mindestens zwei Stunden führen sollten. Tragen Sie auf dem Protokoll jede Stunde ein, wie gestresst Sie sich gerade auf einer Skala von 0 = gar nicht bis 10 = sehr stark fühlen. Sie können als Hilfsmittel eine Uhr nehmen, die jede Stunde piepst und Sie daran erinnert, dass Sie etwas einzutragen wollen. Wenn die Werte ansteigen, fragen Sie sich warum sie das tun. Was hat dazu geführt, dass Sie mehr Stress/Druck verspüren

3. Um Ihre Verhalten vor dem Spiegel in den Griff zu bekommen gibt es mehrere Methoden wie z.B. den Spiegel etwas tiefer oder in die Ecke hängen. Wenn Sie sich immer bücken müssen um in den Spiegel zu schauen werden Sie weniger lange vor dem Spiegel stehen wollen, da das unangenehm ist. Es ist nicht mehr wirklich ein Ort, an dem Sie sich kurzfristig entspannen können, da ja der Körper komisch verbogen ist. Darüber hinaus können Sie ein gegenteiliges Verhalten ausführen. Sie beginnen ja an sich herumzukratzen und –drücken. Eine gegenteilige Verhaltensweise wäre z.B. die Hände feste zur Faust zusammenzupressen um so der Gewohnheit etwas entgegenzusetzen. Sie sollten die Hände mindestens 4-5 Minuten zusammenpressen. Mit einer zusammengepressten Faust können Sie sich nicht kratzen bzw. drücken. Normalerweise ist der Drang dann nach 4-5 min wieder weg.
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Fayeé
alter Hase


Anmeldungsdatum: 22.01.2005
Beiträge: 1237

BeitragVerfasst am: Mo Feb 19, 2007 1:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank für die Tipps- bei der nächsten "Attacke" werde ich es mal damit versuchen- ich muß sehen ob es damit dann funktioniert.
Ich denke die Gedanken (und die Wut, Ohnmacht etc.) aufzuschreiben ist auch keine schlechte Idee, das geht natürlich aber nur, wenn ich klar im Kopf bin.

Zitat:
Klinkt für mich gar nicht so wirr, was Sie beschreiben kenne ich auch von anderen Betroffenen.


Ich weiß, dass es sehr viele Betroffene gibt (auch hier in dem Forum), man kommt sich nur so bescheuert vor, weil dieser Zwang oberflächlich betrachtet echt lächerlich ist- ich merke auch, dass Aussenstehende ihn nicht verstehen können.
Dann muss man sich auch oft Sprüche wie: "Lass es doch einfach sein, so schwer kann es ja nicht sein!" anhören.
Wobei ich diesen Kratzzwang wirklich schon auf ein Minimum heruntergeschraubt habe, wenn ich da an Früher denke, da gabs echt schlimme Zeiten!

Nundenn, ich geb dann mal Rückmeldung, ob mir diese "Übungen" etwas gebracht haben bzw. ich sie umsetzten konnte!

LG
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Dipl.-Psych. S.Brunhoeber
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Anmeldungsdatum: 01.05.2005
Beiträge: 916
Wohnort: Sankt Augustin

BeitragVerfasst am: Di Feb 20, 2007 6:32 am    Titel: Antworten mit Zitat

Die Übungen werden sicherlich funktionieren.
Sollten sie doch nicht helfen, muss irgendwo im Ablauf irgendwo ein Fehler sein, den wir dann zusammen herausbekommen müssten.
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porcelaine
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Anmeldungsdatum: 16.04.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Mo Apr 16, 2007 5:58 pm    Titel: Antworten mit Zitat

angeleve06: deine handlungen beschreiben beinahe die meinen! ich bin sehr überrascht, dass es jemandem ähnlich geht!
ich werde jetzt auch ein "stress-protokoll" führen....
schreibe ein ander mal sicher mehr.. bin so müde, da ich letzte nacht wieder erst um 3h vom spiegel weggekommen bin Rolling Eyes .
alles gute für dich! Wink

sehr geehrter herr brunhoeber, vielen dank für ihre hilfe.
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moep
User


Anmeldungsdatum: 13.04.2007
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: Fr Mai 04, 2007 2:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

- ich weiß nicht - wie ich es sagen soll, aber es sagen soll, es ist einfach zu gleich - als ocb ich beschreiben hätte sollen, was ich vor dem Spiegel mache - wie es mich dann von eines sekunde auf die andere in die realität zurückwirft - und sofort in das tiefe Loch - wie ich dann sehe, wie rot + wie viel schlimmer alles ist + wie ich dannach stundenlang schreibe - obwohl ich zu erschöpft bin/ mich auf nichts konzentrieren kann - nächte "durchmache", nur um immer wieder nachzusehen, wie "es"aussieht/sich entwickelt hat unter der Creme/den Cremes..
und wie alles wieder von vorne anfängt -
das mit den wochenenden etc. - die panikattacken, das zunächst einmal "normale in den Speiegl schauen - dann die Trance, als würde man nicht derjenige sein, der in dem siegelbild steht - vollkommenes "Wegtreten" etc..

Genauso geht es mir auch - ich habe bis heute nicht wirklich etwas dagegen gefunden.."Ablenken" - soweite s eben geht - nur morgens den Spiegel aufhängen/ kurz bevor man aus dem hasu geht + nur zum nötigsten den spiegel benutzen.. Spiegel, bei denen man häufiger/ so gut wie immer in Trance verfällt - verdecken, abnhängen, etc.
nach dem Duschen
das alles ist aber nur eine kleine Hilfe - und ann nur bedingt weiterhelfen..

Es tut mir leid - für die teilw. komplizierte Schreibweise, ich bin grade kurz vor em einschlafen, total erschöpft von dem anstrengenden Unterricht + den Proben heute + von den beiden, die heute abend noch folgen..

liebe Grüße
-leo
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Dipl.-Psych. S.Brunhoeber
Moderator


Anmeldungsdatum: 01.05.2005
Beiträge: 916
Wohnort: Sankt Augustin

BeitragVerfasst am: Sa Mai 05, 2007 6:11 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leo,

die Schreibweise ist tatsächlich etwas kompliziert, von daher bin ich nicht sicher, ob ich Sie richtig verstehe. Korrigieren Sie mich, wenn ich auf dem Holzweg bin.

,
Zitat:
es ist einfach zu gleich - als ocb ich beschreiben hätte sollen, was ich vor dem Spiegel mache - wie es mich dann von eines sekunde auf die andere in die realität zurückwirft - und sofort in das tiefe Loch - wie ich dann sehe, wie rot + wie viel schlimmer alles ist + wie ich dannach stundenlang schreibe - obwohl ich zu erschöpft bin/ mich auf nichts konzentrieren kann - nächte "durchmache", nur um immer wieder nachzusehen, wie "es"aussieht/sich entwickelt hat unter der Creme/den Cremes..


Was ich verstanden habe ist, dass wenn Sie vor dem Spiegel stehen Sie das in die Realität zurückwirft und Ihnen zeigt, dass Sie schlimmer aussehen, als angenommen. Anschließend beschäftigen Sie sich noch lange gedanklich damit.

Mich würde interessieren, was Sie stundenlang schreiben, und was genau Ihr Problem mit Ihrem Aussehen ist.

Zitat:
und wie alles wieder von vorne anfängt -
das mit den wochenenden etc. - die panikattacken, das zunächst einmal "normale in den Speiegl schauen - dann die Trance, als würde man nicht derjenige sein, der in dem siegelbild steht - vollkommenes "Wegtreten" etc..


Das hört sich für mich an, als ob es eine Art dissoziativen Zustand haben ( Dissoziation = Prozess, durch den Gedanken, Gefühle oder Einstellungen ihre normale Verknüpfung (Assoziation) zu anderen Inhalten und zur Persönlichkeit verlieren; sie werden abgespalten und sind häufig später der Erinnerung nicht mehr zugänglich.)

Das könnte darauf hindeuten, dass Sie evtl. jedes Mal, wenn Sie in den Spiegel blicken, sich an Dinge erinnern, die extrem belastende Gefühle hervorbringen. Da diese zu überwältigend sind, schützt sich Ihr Körper, indem er dissoziiert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Grund dafür Ihr Aussehen ist, sondern eher das andere traumatische Erfahrungen, die beim Blick in den Spiegel hochkommen, diese Gefühle verursachen.

Macht das für Sie Sinn?

Viele Grüße

Stefan Brunhoeber
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moep
User


Anmeldungsdatum: 13.04.2007
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: Sa Mai 05, 2007 11:08 am    Titel: Antworten mit Zitat

em - ich habe da meiste anders gemeint:
Zitat:
Was ich verstanden habe ist, dass wenn Sie vor dem Spiegel stehen Sie das in die Realität zurückwirft und Ihnen zeigt, dass Sie schlimmer aussehen, als angenommen. Anschließend beschäftigen Sie sich noch lange gedanklich damit.


Es ist so: ich umschreibe inm meinem beitrag so vie., weil ich nicht genau beschreiben kann, was ich alles vor dem spiegel mache.
Ich weiß es, ich habe nur nicht den Mut es zu schreiben, oder zu sagen. Ich kann mich nicht überwinden.
aber es ist (so nehme ich an) das selbe, was angeleve06 beschrieben hat.

Zitat:
dass wenn Sie vor dem Spiegel stehen Sie das in die Realität zurückwirft und Ihnen zeigt, dass Sie schlimmer aussehen, als angenommen.


Es verläuft so, wie es angeleve06 beschrieben hat.
Ich verfalle wenn ich in den Spiegel Sehe + einmal genauer hinsehe in diese Art Trance, mache allles erdenkliche meinem Gesicht und meiner Haut, aus der ich nihct schnell genug wieder herauskomme, um keine Folgen von all dem zu tragenm, was ich da mache.

Nach einigen Studen reiße ich mich los + sehe dann ein Gesicht im Speigel, realisiere, dass ich es bin, die da steht und sehe dieses mit Rötungen überhäuftes und erschrockene Gesicht mit Blut vor mir im Spiegel.
--dieser Anblick, vielleiocht ist es auch etwas anderes, das mich in das Bewusstsein zurückwirft.. dies ist der Anfang für dieses stundenlange sitzen, cremes auftragen, duschen, verzweifelt weinend im Bett sitzen, im Haus rumgehen, panisch auf jedes Geräusch hören, denn es könnte mein Vater etc. sein + er /sie würde mich sehen. sich im letzten eck des Hauses verkriechen, wo einen niemand mehr findet
+ nur hoffen, dass das gerade alle nur ein traum war. sich verfluchen, für das was man gerade stundenlang getan hat. immer coller angst zum spiegel gehen + schauen, ob es besser ist - teilweise auch den spiegel komplett meiden... dann erschöpft einschlafen.

am nächstemn morgen aufwachen und wieder nur noch hoffen, dass das alles nur ein Traum war + dannd er Blick in den Spiegel. - erschrecken
-- >schnell duschen, damit man sich nicht mehr sehen muss - irgendwo das gefühl , man könntes "das Rot wegwaschen" etc.

dann aus dem bad gehen, so schnell es geht - in keinen spiegel sehen .. usw. usw.



sie haben noch geschrieben zitiert:
Zitat:
und wie alles wieder von vorne anfängt -
das mit den wochenenden etc. - die panikattacken, das zunächst einmal "normale in den Speiegl schauen - dann die Trance, als würde man nicht derjenige sein, der in dem siegelbild steht - vollkommenes "Wegtreten" etc..


...
Zitat:
und wie alles wieder von vorne anfängt -
gehört nicht zusammen mit dem Rest des Zitats zusammen...

Das restliche Zitat ist das was ich eben beschrieben habe.

der andere (1.)Teil das ist alles darauf bezogen, was angeleve06 anfangs geschreiben hat. was ich geschrieben habe, war nur eine art "bestätigung"(mir fällt im moment nicht das richtige + "passendere"Wort dafür ein), für die Handlungen , die Zwänge , der Ablauf, den angeleve06 beschreibt. ich bae mit meiner nachricht nur kurz in Anlehnung an ihn geschrieben, wie gleich es mir geht..
bzw. wie ich es verstanden habe - und auch als frage... ob er dasselbe meint, wie ich. / was ich siet einigen Jahren erlebe + mir antue.



noch ganz kurz :
Zitat:
Das könnte darauf hindeuten, dass Sie evtl. jedes Mal, wenn Sie in den Spiegel blicken, sich an Dinge erinnern, die extrem belastende Gefühle hervorbringen. Da diese zu überwältigend sind, schützt sich Ihr Körper, indem er dissoziiert.


Das ist möglich - ich kann es nicht beschreiben, aber
wie und was ich denke - aber es ist kein ormales/ bzw. gar kein Denken,
was da in mir vorgeht. es ist einfach für mich nicht zu beschreiben.. es ist einfach verdammt schwr, in worte zu fassen, wa smir da alles durche denk Kopf geht, bzw. wie leer er in dieser Zeit eigtl. ist.


Ich muss jetzt schnell weg - endlich weiterlernen.. sonst schaffe ich das nicht mehr.

ich hoffe, dass ich Ihre Fragen einigermaßen so beantworten konnte, dass sie mich verstanden haben.. ansionst, fragen sie bitte nach - mir ist es sehr wichtigm dass Ihr mich richtig versteht..

Mit freudlichen Grüßen
-leo
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