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Therpieansätze

 
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Autor Nachricht
broken_glass
User


Anmeldungsdatum: 15.06.2009
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: Mo Jun 22, 2009 8:33 pm    Titel: Therpieansätze Antworten mit Zitat

Guten Tag!

Meine Frage an sie:

Welche Therapieansätze würden sie grundsätzlich empfehlen?

Ich war bisher zweimal bei einer Psychologin in Behandlung, für zwei komplette Gesprächstherapien, die kaum etwas gebracht haben. Zum Schluß wusste ich gar nicht mehr, was ich erzählen soll, ausser dass es mir schlecht geht und sie diagnostzierte bei mir Dysthymie, Dysmorphophobie und Panikattacken.

Da sich die Problematik nicht besserte, suchte ich eine Psychiaterin auf, statt eine dritte Gesprächstherapie anzufangen.
Diese erklärte mir, dass mein Problem wohl eher hormoneller Natur seien und ich nehme seitdem regelmäßig Citalopram.
Sie meinte durch die vielen Therapien heutzutage würden sich viele Menschen zu sehr auf die Vergangeheit und ihre früheren Probleme fokussieren wobei die negativen Gedanken oftmals durch Antidepressiva in den Griff zu bekommen seien.
Nach der Anfangszeit wirken diese jedoch auch nicht mehr und ein neues Präparat möchte sie mir nicht aufschreiben.


Alles in allem bin ich seit gut 6 Jahren mit Pausen in Behandlung und meine Problematik ist immer noch so schwerwiegend wie am Anfang, nicht immer, aber zwischendurch.
Das einzige, was passiert ist, ist dass meine Zustände Namen bekommen haben.

Nun frage ich mich: Sind diese Probleme überhaupt behandelbar? Und wenn ja, womit, wenn nicht mit einer Gesprächs- oder medikamentösen Therapie?
Ich fühle mich wirklich ratlos und habe den Eindruck, es gibt für die Zustände gar keine direkte Lösung, zumal ihr Buch sich ja auch nicht direkt an die Patienten richtet.

Also für Ansätze, was ich noch versuchen oder an wen ich mich wenden könnte, wäre ich sehr dankbar, denn die Vorstellung für immer mit diesen Gefühlen leben zu müssen ist ein absoluter Alptraum.


Danek für ihre Zeit.
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nicky20
alter Hase


Anmeldungsdatum: 14.09.2006
Beiträge: 1213

BeitragVerfasst am: Di Jun 23, 2009 10:00 am    Titel: Antworten mit Zitat

hi broken_glass,
Gesprächstherapien haben meistens wenig Lösungsansätze und ich vermisse bei ihnen ein klares Problemlösevorgehen. Die Therapierichtung scheint mir so schwammig, wie ein Laie versucht ein Computerproblem zu lösen, der macht auch einfach irgendwas mal und hofft dass sich dadurch irgendwie vielleicht was ändert.
Die Wirkung von Antidepressiva ist auch noch nicht so gut erforscht und ein Antidepressiva wird auch nicht gezielt eingesetzt: "Du bist immer leicht unglücklich? Na dann hilft dir Antidepressiva". Das finde ich einen sehr ungezielten Einsatz.

Was du aber anscheinend in der Therapie gelernt hast:
Probleme lassen sich einfach nicht lösen

...übelst. Mad Rolling Eyes


Auf Panikattacken ist die kognitive Verhaltenstherapie spezialisiert. Auf soziale Phobie auch. Und für Dysmo hat Hr. Brunhoeber gerade das Therapiemanual geschrieben. Ich finde, dass die Manuale ganz gut verständlich sind. Sie sind zwar schon an Therapeuten geschrieben, und man versteht vielleicht den ersten Teil mit statistischem Fachchinesisch nicht. Der Rest aber, über Therapievorgehen, ist glaub schon verständlich. Finde es aber besser wenn man die Therapie zusätzlich auch erlebt.
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broken_glass
User


Anmeldungsdatum: 15.06.2009
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: Di Jun 23, 2009 11:46 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hoffe, der Herr Doktor Brunhoeber kann mir sagen, an wen ich mich wegen der Verhaltenstherapie wenden könnte, Psychologin und Psychiaterin habe ich ja nun schon 'ausprobiert'.

Vielleicht sollte ich mich doch mal stationär in Behandlung begeben?
Oder gezielt einen Verhaltenstherapeuten aufsuchen?

Ich bin echt aufgeschmissen, mein Alltag ist kaum zu bewältigen und ich finde es fürchterlich, einmal im Monat 15 Minuten bei der Psychaterin zu sitzen, was mir dann nämlich überhaupt nicht hilft. Dann warte ich wieder einen Monat und das Ergebnis ist wieder: Wir beobachten das mal weiter.
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Dipl.-Psych. S.Brunhoeber
Moderator


Anmeldungsdatum: 01.05.2005
Beiträge: 916
Wohnort: Sankt Augustin

BeitragVerfasst am: Di Jun 23, 2009 5:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

HAllo Broken Glass,

ich kann Nicky beipflichten, eine Verhaltenstherapie wäre sicherlich etwas anderes als eine eine Gesprächstherapie. Meine Patienten sagen auch immer das es gerade die Übungen sind, die ihnen weiterhelfen. Jetzt müssten Sie nur noch einen THerapeuten finden, der Verhaltenstherapie macht (und auch wirklich mit Ihren raus geht und Übungen macht) und der sich mit KDS auskennt. Wo wohnen Sie denn?

Sie können natürlich noch die Chance nutzen und zu mir nach Staffelstein in stationäre Behandlung kommen, bevor ich weg bin.

Viele Grüße

Stefan Brunhoeber
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and that´s your own.
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Sternentanz
Poweruser


Anmeldungsdatum: 09.02.2009
Beiträge: 168

BeitragVerfasst am: Di Jun 23, 2009 6:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

darf ich mich hier einklinken? wie der Verhaltenstherapeut geht mit raus???
Ich bin ab Juli auch bei einem Verhaltenstherapeuten und ich hoffe ja nicht das der mit mir irgendwohin geht, wo ich nicht hin will..
sprich meine alte arbeitsstelle oder sonstwas..?
macht der dann alles mit einem, wozu man nicht in der Lage ist?
Hilfe...na dann kann das ja was werden.
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broken_glass
User


Anmeldungsdatum: 15.06.2009
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: Di Jun 23, 2009 7:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Abend Herr Brunhoeber,

ich wohne unweit von Dortmund. Da ich im moment berufstätig und in der Probezeit bin, möchte ich im moment ungern einen stationären Aufenthalt einlegen, aber in meinen Urlaubswochen wäre dies möglich.

Ich finde es schon relativ problematisch überhaupt einen zeitnahen Termin bei einem Therapeuten zu bekommen.
Zu der Psychologin wurde ich verwiesen, als die Probleme überhand nahmen, da wusste noch keiner, was überhaupt los ist.

Sie hat mich mit ihren Aussagen, dass die Depressionen immer wieder kehren werden relativ mutlos gemacht, was eine Heilung angeht und die Dysmorphophobie war nur einmal Gegenstand einer Sitzung. Vielleicht ist deshalb keine Besserung eingetreten.
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Dipl.-Psych. S.Brunhoeber
Moderator


Anmeldungsdatum: 01.05.2005
Beiträge: 916
Wohnort: Sankt Augustin

BeitragVerfasst am: Mi Jun 24, 2009 6:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
darf ich mich hier einklinken? wie der Verhaltenstherapeut geht mit raus???
Ich bin ab Juli auch bei einem Verhaltenstherapeuten und ich hoffe ja nicht das der mit mir irgendwohin geht, wo ich nicht hin will..
sprich meine alte arbeitsstelle oder sonstwas..?
macht der dann alles mit einem, wozu man nicht in der Lage ist?
Hilfe...na dann kann das ja was werden.


Na ja, häufig sind ja die Ängste und Schamgefühle so groß, dass man alleine diesen Schritt nicht schafft. Der Therapeut geht z.B. mit dem Patienten auf die Straße und macht mit ihm/ihr Übungen. Er hilft dem Patienten dabei seine Wahrnehmung weg von seinen Gefühlen und Gedanken hin zu seiner Wahrnehmung zu lenken um so zu erkennen, dass die eigenen Gefühle und Gedanken sich nicht mit der Realität decken. Alles natürlich nur in gemeinsamer vorheriger Absprache.

@ brokenglass

In Dortmund fällt mir niemand ein.

Zitat:
Sie hat mich mit ihren Aussagen, dass die Depressionen immer wieder kehren werden relativ mutlos gemacht, was eine Heilung angeht und die Dysmorphophobie war nur einmal Gegenstand einer Sitzung. Vielleicht ist deshalb keine Besserung eingetreten.


Vermutlich. Das ist natürlich unzureichend. Das mit der Probezeit ist natürlich blöd. DA können Sie erst einmal nur herumtelefonieren und mal nachfragen, wer sich mit KDS auskennt.
_________________
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broken_glass
User


Anmeldungsdatum: 15.06.2009
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: Mo Jun 29, 2009 11:55 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich werde morgen meiner Psychiaterin davon erzählen und dann berichten, ob und was sie vorgeschlagen hat.
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