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Positive Wirkung von Clomipramin/Anafranil

 
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FaFe
Newbie


Anmeldungsdatum: 08.01.2014
Beiträge: 12
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Do Nov 06, 2014 1:46 pm    Titel: Positive Wirkung von Clomipramin/Anafranil Antworten mit Zitat

Hallo,
ich wollte nur mal grade etwas mit Euch teilen, weil ich aktuell grad sehr euphorisch bin und ich eventuell dem ein oder anderen etwas Hoffnung machen kann.
Ich nehme seit 2006 Clomipramin. Zuerst nur 10 mg/Tag später 25mg/Tag. Brunhoeber empfiehlt 200mg/Tag im Schnitt. Ich habe deshalb so wenig genommen, weil ich anfänglich bereits eine ausreichende Wirkung spürte. Irgendwie bin ich aber in den letzten Jahren schleichend sehr depressiv geworden. Ich habe das viele Jahre einfach so akzeptiert bzw. es ist mir auch gar nicht so aufgefallen. Seit einiger Zeit habe ich aber die Schnauze voll und will nun unbedingt wieder ein Leben führen, das nicht nur Qual ist. Daher hab ich jetzt seit einer Woche die Dosis mal auf 100mg/Tag erhöht und es geht mir aktuell sehr, sehr viel besser. Vorher hab ich nur über meine Probleme gegrübelt und war extrem negativ. Jetzt ist das aber seit Montag komplett anders. Ich hätte nie gedacht, dass das noch möglich ist und hoffe, dass es so bleibt. Meine Zwangsgedanken sind zwar nach wie vor da aber ich empfinde sie nicht mehr als so belastend wie früher und kann mich leichter anderen Dingen zuwenden. Total befreiend. Ich hoffe nur, dass das so bleibt! Wusste kaum mehr, wie sich das anfühlt, nicht depressiv zu sein. Jetzt habe ich (hoffentlich) die Möglichkeit, mein Leben zu änderen und auch das KDS Problem anzugehen. Ich habe im Sommer eine Therapie angefangen und da auch gemerkt, dass ich mit der KDS-Symptomatik so depressiv nicht weiterkomme bzw. nicht wirklich in der Lage für eine Therapie bin.
Ich hoffe so sehr, dass meine Stimmung so bleibt.
Ich will mit dem Beitrag jetzt keine Antidepressiva anpreisen aber ich wollte nur sagen, dass sie -denke ich- sehr nützlich sein können, indem sie einen überhaupt erst in die Lage versetzen, sein Leben zu ändern.
Alle Gute
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Deisler
Poweruser


Anmeldungsdatum: 26.12.2007
Beiträge: 384

BeitragVerfasst am: Mo Nov 10, 2014 10:18 am    Titel: Antworten mit Zitat

da stimmt ich dir zu

auch ich nehme AD und sie helfen gegen Dysmo und sein Leben in die Reihe zu kriegen
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19biene89
Newbie


Anmeldungsdatum: 15.11.2014
Beiträge: 11
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: Fr Nov 21, 2014 12:55 am    Titel: Antworten mit Zitat

Naja.....
das einzige, was ich evtl. nehmen würde, wäre Fuoxetin. Soll eben gegen Ängste, Depressionen und auch Bulimie (bzw. Frust(fr)essen) helfen.
Hatte schon mal eines, das überhaubt nicht gewirkt hat (habe dann 10 Tabletten aufeinmal genommen und war nur müde); von dem anderen (glaube Citalophram) wurde mir übel, hatte Schweißausbrüche und Herzrasen.
Und von den meisten nimmt man extrem zu. Da wird man nur noch depressiver
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LaEsmeralda
Poweruser


Anmeldungsdatum: 15.05.2013
Beiträge: 404

BeitragVerfasst am: Fr Nov 21, 2014 10:35 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin überhaupt kein Fan von ADs, ich habe zwar nur 4 verschiedene Medikamente ausprobiert, aber entweder hat es nicht geholfen oder von dem Letzten habe ich extrem zugenommen (10Kilo).Ich bin froh das ich keine mehr nehme und es geht mir weder schlechter noch besser ohne sie.Lediglich am Anfang haben sie bei mir ein wenig was bewirkt,was aber wieder nachgelassen hat.

Ich denke jeder muss das selbst für sich rausfinden.
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Eremit
Poweruser


Anmeldungsdatum: 07.06.2009
Beiträge: 106
Wohnort: Erfurt

BeitragVerfasst am: Fr Jul 13, 2018 9:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Stimme dem Threadersteller zu.

Clomipramin (150 mg) hat mir gegen mein zwanghaftes Denken sehr gut geholfen. Bzw. hilft mir immer noch. Der Effekt ist richtig plastisch spürbar: Die Gedanken sind zwar noch da, aber sie sind irgendwie kraftlos und finden sozusagen keinen Halt. Man lebt deutlich entspannter.

Gewichtszunahme lässt sich vermeiden, wenn man sich bewusst macht, dass das Medikament den Appetit verbessert, wodurch man mehr isst und entsprechend darauf achtet, eben nicht so viel zu essen.
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