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1886: der
italienische Psychiater Enrico Morselli beschreibt erstmalig das
Krankheitsbild
1891: Morselli prägt
für das Krankheitsbild den Begriff „Dysmorphophobie“
(wahnhafte Überzeugung von einem körperlichen Defekt, Scham
gegenüber Mitmenschen und sexuelle Hemmung als Kennzeichen)
1903: Pierre
Janet beschreibt das Krankheitsbild vor allem bei jungen Frauen,
die befürchten, sie würden wegen ihres Aussehens niemals einen
Liebhaber finden
1909: Der
deutsche Psychiater Kraepelin fokussiert vor allem die extreme
Scham der Patienten
1987:
Dysmorphophobie wird als eigenständige psychische Erkrankung
klassifiziert: im DSM-IV (amerikanisches Handbuch für Diagnose
und Statistik bei seelischen Störungen) wird es den somatoformen
Störungen (Sonderform der hypochondrischen Störung) zugerechnet,
im ICD-10 (Internationale Klassifikation psychischer Störungen
der Weltgesundheitsorganisation) wird sie mit der Hypochondrie
zusammengefasst.
1992: Anfang der
90er Jahre widmen sich Forscher in den USA und Großbritannien
der Dysmorphophobie in verstärktem Maße
1996:
Das Buch „The broken mirror – Understanding and Treating Body
Dismorphic Disorder” von Katharine A. Phillips erscheint. Mehr
Infos: hier.
2001:
Im „Review of Psychiatry“ (No. 3, 2001, American Psychiatric
Publishing) wird die Muskel-Dysmorphophobie beschrieben
2003:
Dysmorphophobie.de geht online! ;-)
2006: Der erste prof.
Fragebogen für Wahrscheinlichkeit einer vorhandenen KDS
2009: Das Buch
"Kognitive Verhaltenstherapie bei
Körperdysmorpher Störung" erscheint
...
demnächst mehr.
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